Woran erkannt man einen guten Whiskey?

Ein echter Irish-Whiskey muss es sein, auch das amerikanische Pendant genießt einen überaus guten Ruf, wohingegen ein Whiskey aus Deutschland eher mit Negativmeinungen behaftet ist. Doch woran erkannt man ihn nun, den richtig guten Whiskey?

Ein guter Whiskey zeichnet sich besonders durch seine hervorragenden Zutaten und die Kunst der sorgfältigen Lagerung aus. In der Regel steht auf einem Whiskey Etikett jedoch nicht: dieser Whiskey ist gut, weil er tolle Zutaten beinhaltet und super gelagert wurde. Allerdings lässt das Herstellungsland gute Rückschlüsse auf die Güte des Whiskeys zu. Ist dieses nicht auf dem Etikett der Whiskey Flasche angegeben, so ist davon auszugehen, dass die Zutaten aus allen Teilen der Welt möglichst kostengünstig zusammengetragen wurde. Ein guter Whiskey sieht anders aus!

Der Name macht die Musik. Stammt der Whiskey aus einer renommierten Brennerei, so ist zumindest von gleichbleibender Qualität auszugehen. Allerdings werden hier auch gerne Fantasienamen verwendet, ein kleiner Trick, um mindere Qualität möglichst geschickt an den Mann zu bringen.

Auch die Altersangabe auf dem Etikett der Flasche kann teilweise recht irreführend sein. Alter Whiskey muss nicht gleichzeitig guter Whiskey sein. In kleinen Fässern reift Whiskey zum Beispiel deutlich schneller und so kann schon nach drei Jahren Mindestreife eine hervorragende Güte erreicht sein. Andersherum werden viele Whiskeys, die bereits 12 Jahre im Fass gereift sind, aussortiert, da sie den gewünschten Qualitätskriterien nicht entsprechen. Diese Whiskeys werden nicht etwa weggegossen, sondern kommen ebenso in den Handeln, haben aber auch nach dieser langen Reifezeit nicht den Stand eines tatsächlich guten Single Malts.


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