Wissenswertes über Whiskey

Whiskey scheint eine Wissenschaft für sich zu sein. Kaum ein Laie kann den Hype, der um das Kultgetränk gemacht wird nachvollziehen. Im Gegenteil, für viele bedeutet ein guter Whiskey nicht unbedingt eine Gaumenfreude! Whiskey ist eben gewöhnungsbedürftig. Wer es einmal mit dem Whiskey auf sich nehmen möchte und vielleicht schon ein wenig Vorbildung mitbringt, wird renommierte Namen und traditionelle Whiskey-Standorte, bzw. Brennereien recht schnell erkennen können.

Sehr hilfreich ist das jedoch nicht, um plötzliche zum Whiskey Kenner zu werden. Ein wenig „Background“ hilft da schon eher, um in der Kultriege mitreden zu können. So sollte ein Whiskey Neuling auf jeden Fall wissen, was er da vor sich im Glas hat.

Ein Single oder Straight Whiskey stammt beispielsweise aus nur einer einzigen Brennerei und hat einen ursprünglichen und reinen Geschmack. Im Gegensatz dazu wird ein Blend Whiskey aus verschiedenen Whiskey-Sorten gemischt, sein Geschmack ist daher im Prinzip nie gleich. Bei Kennern werden Blends gerne als minderwertig verteufelt, dabei sind sie gerade für Einsteiger gut geeignet, denn sie sind im Geschmack deutlich leichter. Das ist auch der Grund, weshalb sie oft und gerne für Mixgetränke und Cocktails verwendet werden. Für den Kenner fehlt den Blends allerdings die typische Charakteristik. Hat man einen richtig kräftigen Whiskey im Glas, könnte es sich durchaus um einen Blended Scotch halten. Rückschlüsse hierauf gibt zudem das Etikett. Je höher der Anteil an Malt Whiskey, desto kräftiger ist der Geschmack.


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