Whisky aus aller Welt

Bei der Bezeichnung Whiskey oder auch Whisky handelt es sich um keinen geschützten Namen! Demnach sind unter diesem Begriff zahlreiche Spirituosen erhältlich, die eigentlich gar keine echten Whiskeys sind!

Etwa in Thailand, denn beim typischen Thai-Whisky, der in zahlreichen Supermärkten unter dem Namen Mekong, Saeng Som, etc. vertrieben wird, handelt es sich lediglich um aromatisierten Rum. Oft sind die Thai-Whiskys aus dem Supermarkt reine Whiskyverschnitte und lassen bei Whiskyliebhabern die Nackenhaare zu Berge stehen. Wenig Whisky und viel Agraralkohol – entsprechend gestaltet sich auch der Geschmack. Doch auf dem Asiatischen Kontinent gibt es auch „gute“ und „echte“ Whiskys. So wird in Japan mit vornehmer Gründlichkeit ein Whisky gebrannt, der sich durchaus mit den irischen und schottischen Whiskys messen lässt. Der größte Whiskyhersteller in Asien, zumindest, was die Menge angeht, ist hingegen Indien. Kein Wunder, wirft man einen Blick in die Geschichte und die Kolonialvergangenheit des Landes. Dass auch in Deutschland, den USA und Kanada gute Whiskys gebrannt werden, dürfte hinlänglich bekannt sein. Doch auch Frankreich überrascht mit einem ordentlich gebrannten Whisky. Und das, wo doch eigentlich der Cognac hier beheimatet ist und Frankreich eher für seine Weinproduktion bekannt ist. Wo einst Asterix und Obelix die Römer verprügelten, macht sich ein Whisky den Namen, der in Frankreich recht gut aufgestellt zu sein scheint. Schließlich wächst die Zahl der Whiskytrinker im nahen Frankreich und da Franzosen den Kauf von einheimischen Produkten bevorzugen, ist eine Whiskyproduktion im eigenen Land durchaus logisch!


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