Whiskey verkosten – reine Übungssache

Für Weinkenner ist es nicht schwer, bei der Verkostung die einzelnen Aromen herauszuschmecken. Auch die Verkostungsnotizen für Whiskeys sind für den Kenner nachvollziehbar. Es richet nach Backpflaume, Muskat, Rose – und noch viel mehr lässt sich Geruch des Whiskeys erkennen. Der Laie gerät dabei schnell ins Staunen, für ihn grenzt das an Zauberei. Wie funktioniert das mit dem “Herausriechen” nur? Die Antwort ist banal wie einfach: Lernen!

Die Fähigkeit, Aromen aus dem Whiskey zu erschnuppern ist keineswegs nur dem Profi vorbehalten, jeder kann es und mit ein wenig Übung, gelingt die Schnupperprobe relativ schnell! Das Sniffing lässt sich lernen, wie die Vokabeln einer Fremdsprache. So genannte Noisingkits helfen dabei. Sie sind bestückt mit den unterschiedlichsten Aromen. Wer einige Zeit an den Riechproben übt, der kann ebendiese Aromen auch im Whiskey wiedererkennen.

Begleitet wird ein solches Noisingkit oftmals durch eine kleine Übungsanleitung. Ebenfalls enthalten ist ein Aromarad. Ein standardisiertes System, um die Aromen in eine sensorische Beschreibung zu bringen. Speziell für Malt Whiskeys wurde das Aromarad im Jahr 1979 entwickelt, noch komplexer sind die zwei Räder, die 1996, bzw. 1997 durch Charls Maclean entwickelt wurden. Nur, wer am Ball und immer in Übung bleibt, kann gar ein kleiner Meister im Whiskey Sniffing werden.


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