Whiskey – die Unterschiede

Whiskey steht für so viele Produkte, die sich zwar alle gut unter dem Namen verkaufen lassen, im Geschmack jedoch unterschiedlicher kaum sein könnten. Zum einen spielt die Getreideart eine Rolle, zum anderen ist es der Geschmack, der sich im Endprodukt Whiskey wiederspiegelt.

Ein kurzer Überblick verdeutlicht dabei sehr schnell, dass Whiskey nicht gleich Whiskey ist und so manch einer lieber einen guten Bourbon, anstatt eines schmackhaften Single Malt Whiskey`s verköstigt. Auch die Gegensätze und die kleinen „Kniffe“ bei der Auswahl des persönlichen Lieblings-Whiskey´s werden anhand der Übersicht leichter verständlich. So hat beispielsweise jeder Malt Whiskey seinen ganz eigenen, arttypischen Geschmack, wohingegen der Blended Scotch (Blendes Whiskey aus Schottland) zahlreiche Geschmacksrichtungen aufweisen kann. Dafür steht er wie kein anderer für Tradition und Lebenskult, auf den die Schotten mit Recht stolz sind, schließlich darf sich nur Whiskey als Scotch betiteln, welcher auch in Schottland hergestellt wurde.

Für den innerhalb der EU produzierten und verkauften Whiskey gibt es überdies gewisse Minimalanforderungen, die in der Verordnung 110/2008 festgelegt sind. Dieses besagt, dass Whiskey durch Destillieren von Getreidemaische gewonnen und zu einem Alkoholgehalt von weniger als 94,8 Volumenprozent destilliert werden muss. Ebenso muss er mindestens 3 Jahre in Holzfässer mit einem Fassungsvermögen von 700 Litern oder weniger reifen und einen Mindestalkoholgehalt von 40 Vol. aufweisen.


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