Whiskey – die Fakten

Kaum ein alkoholisches Getränk spaltet die Geister so sehr wie „das flüssige Sonnenlicht“ – so pflegte zumindest George Bernard Shaw den beliebten Whiskey zu nennen. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Wie man ihn am besten trinkt, wer letztendlich den Anspruch seiner „Entdeckung“ für sich beanspruchen kann und welcher der beste Whiskey ist, darüber lässt sich sicherlich streiten. An den Fakten hingegen lässt sich nicht rütteln!

Die gesetzliche Tragweite

Wie der Whiskey Liebhaber sein Lieblingsgetränk nun bezeichnet, ob er es mit „e“ oder ohne schreibt, das bleibt ihm selbst überlassen. An den gesetzlichen Vorgaben ändert das allerdings nicht. So kommt Irish Whisky immer aus Irland, Bourbon immer aus den USA und Scotch immer aus Schottland. Zumindest hierin sind sich die Gesetzeshüter einig.

Die Reifung

Whiskey und Wein haben einiges gemeinsam – beide Spirituosen sind von einem Reifeprozess abhängig. Allerdings ist das auch schon alles, was die beiden verbindet, denn anders als Wein reift Whiskey nach der Abfüllung in die Flasche nicht weiter und wird damit nicht bei langer Lagerung besser! Die Altersangabe auf der Whiskeyflasche bezieht sich immer auf die Zeit zwischen seiner Herstellung und der Abfüllung in die Flasche. Da Whiskey nur im Fass seine Reife und damit seinen Geschmack verändert, in der Flasche aber geschmacklich unverändert bleibt, ist ein 10 Jahre alter Whiskey selbst dann noch 10 Jahre alt, wenn er schon 20 Jahre in irgendeinem Regal sein Dasein gefristet hat.


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