Whiskey – der Herstellungsprozess

Um aus den hervorragenden Rohstoffen einen schmackhaften und hochwertigen Whiskey zu brauen, gibt es unterschiedliche Verfahren. Der entscheidende Prozess hierbei ist das Mälzen. Dabei wird das Getreide auf Tennen ausgebreitet und durch befeuchten zum Keimen gebracht. Durch die nun einsetzende Enzymtätigkeit entwickelt das Getreide Wärme, wandelt dabei Stärke in Malzzucker um und muss stetig umgeschichtet werden. Sobald die Keimung in Gang gesetzt und das „Grünmalz“ entstanden ist, wird der Keimprozess unterbrochen und das Keimgut getrocknet. Erreicht wird das mittels Hitze, also durch heiße, trockene Luft, aber auch durch heißen (Torf-) Rauch, der dem grünen Malz ein besonderes Aroma verleiht.

Nach dem Trocknen, auch Darren genannt, wird der Malz zu Schrot vermahlen, bevor er zusammen mit heißem Wasser in die Maischbottiche gelangt. Durch das Maischen wird der Malzzucker, der durch die Enzymtätigkeit beim Mälzen entstanden ist, in Traubenzucker umgewandelt. Die gesamten vergärbaren Zuckerarten fließen dabei durch den perforierten Bode der Maischbehälter ab und werden aufgefangen. Diesem Sud (wort) wird Hefe zugesetzt, der den Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid vergärt. Daraufhin folgt die eigentliche Destillation in den kupfernen Brennblasen, wo der Alkohol vom Wasser getrennt wird und somit einen konzentrierten Feinbrand hervorbringt. Dieser feinste Brand mit einem Alkoholgehalt von rund 70 Prozent wird mit Wasser versetzt und zu Reifung in Fässer verbracht.


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