Wer entdeckte den Whiskey?

Schon bei den Ursprüngen des Whisky scheiden sich die Geister, ebenso wie bei der Schreibweise für diese Spirituose. Während der Branntwein in den USA und Irland vorwiegend „Whiskey“ geschrieben wird, so bezeichnet man ihn in den übrigen Ländern als „Whisky“. Entstanden aus dem gälischen Wort „uisge beatha“, was von den Engländern bereits im 17. Jahrhundert in das gebräuchliche „Whisky“ anglisiert wurde.

Bis heute nicht klar ist auch das Ursprungsland des Whisky. Schon im 5. Jahrhundert brachten christliche Mönche im Rahmen ihrer Kelten-Missionierung das Wissen und die Technik zur Herstellung von Arzneien und Parfüm mit nach Irland und Schottland. Glaubt man den Legenden, so waren es die Kelten, die als erste eine Flüssigkeit – klar wie Wasser – destillierten. Dieses Wissen um die Kunst des Destillierens verbreitete sich rasend schnell, nicht zuletzt wegen der wachsenden Anzahl an Klöstern, die ihrerseits Zentrum zahlreicher Ansiedlungen waren und eigene Gastwirtschaften für die Bevölkerung betrieben. Wir können also den Mönchen dankbar für ihr Wissen und ihren guten Geschmack sein!


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