Jul 26 2011

V bis W – wie Wash

Vatted Malt
Als Vatted Malt werden Whiskeys bezeichnet, die ähnlich wie Blended Whiskeys aus einem Verschnitt verschiedener Whiskey Sorten bestehen. Für einen echten Vatted Malt dürfen jedoch nur Malt Whiskeys verwendet werden.
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Jun 14 2011

S – wie Stillman

Spirit Safe
Auch Sample Safe genannt. Da schottische Brennereien Alkohol in einem geschlossenen System verwahren, um unerlaubtes ausführen aus der Brennerei zu unterbinden, ist es dem Brennmeister nur möglich, innerhalb eines Glaskastens das Brennergebnis zu begutachten. Dieser Spirit Safe ist verplombt und mit entsprechenden Messgeräten ausgestattet, um sich der Begutachtung des Brennmeisters zu stellen. Entspricht das Ergebnis nicht den gewünschten Qualitätsansprüchen, wird das Destillat wieder zurück in die Brennblase geleitet, um erneut destilliert zu werden. Continue reading


Jun 1 2011

R – wie Refill

Rectify
Als Rectify wird die Beimischung von Wasser zum Whiskey bezeichnet, um diesem eine einheitliche Alkoholkonzentration zu verleihen. Continue reading


Mai 3 2011

O – wie Octave

O.F.C.
Diese Abkürzung ist auf den Etiketten kanadischer Whiskeys häufig zu finden und steht für Old fine Canadian Continue reading


Apr 28 2011

N – wie Nosing

Nosing
Unter Nosing wird das „Erriechen“ des Whiskey Bouquets verstanden. Um das Aroma noch besser herausfiltern zu können, werden hierfür spezielle Nosing Gläser verwendet. Durch ihre Formengebung entfaltet sich das Aroma des jeweiligen Whiskeys besonders gut. Somit kann der Blender die optimale Mischung für den Blend Whiskey zusammenstellen, der Gaumen kommt hierbei jedoch in der Regel nicht zum Zuge, sondern ausschließlich die Nase. Anders sieht es bei echten Whiskey Genießern aus. Sie nehmen zunächst das Aroma mit der Nase wahr und verkosten die Whiskey danach mit dem Gaumen. Continue reading


Apr 9 2011

I – K

Irischer Single Malt Whiskey
Er besteht zu 100 % aus gemälzter Gerste, wird dabei aber nicht zwangsläufig im Pot Still destilliert.

International Whiskeys
Nicht nur die klassischen Whiskey Länder wie Irland, England Continue reading


Mrz 18 2011

F – wie Finishing

Färben
Da die Bestandteile des Blend Whiskeys mitunter stark variieren, beim Whiskey aber eine einheitliche Farbgebung angestrebt wird, gehört das Einfärben des Blend Whiskeys zum Standard. Eine Färbung mit Zuckerkulör muss allerdings auf dem Etikett vermerkt werden. Mitunter wird eine Färbung auch bei Single Malt Whiskeys vorgenommen, um diese älter und reifer wirken zu lassen. Continue reading


Mrz 12 2011

E- wie Einweichen

E – wie Erzeugerabfüllung

Einweichen
Erster Schritt des Mälzens, auch als Stepping bezeichnet. Durch stufenweises Erhöhen der Feuchtigkeit wird ein Feuchtigkeitsgehalt der Gerste von 45 Prozent erreicht – eine Voraussetzung zum Keimen der Gerste.

Einzelfassabfüllung
Um eine beständige Qualität des produzierten Whiskeys zu erzielen, wir vor der Abfüllung Whiskey aus verschiedenen Fässern miteinander vermischt. Bei der Einzelfassabfüllung wird der Whiskey aus nur einem Fass weiterverarbeitet, was zu unterschiedlichen und sehr individuellen Whiskeys führt.

Erzeugerabfüllung
Das Abfüllen der ausgereiften Whiskey erfolgt direkt vom Erzeuger, meist der Destillerie oder des Besitzer.


Feb 26 2011

D – wie Darren

Darren
Beim Darren wird die Enzymtätigkeit des keimenden Getreides durch Trocknen gestoppt. Beim traditionellen Darren wird das Getreide auf einem Rost über offenem Feuer getrocknet. Durch eine Zugabe von Torf zum Feuer wird dem Getreide in der zweiten Trocknungsstufe das Malzaroma verliehen.

Double Wood
Zur Reifung des Whiskeys werden zwei unterschiedliche Fässer verwendet. Dieses finishing gibt dem Whiskey einen besonders außergewöhnlichen Charakter, da er die Aromastoffe beider Fässer aufnimmt.

Draff
Bezeichnet die Rückstände, die nach dem Abzug der Würze im Maischebottig verbleiben. Früher wurde dieses Abfallprodukt entsorgt, heute wird es zur Herstellung von Tierfutter verwendet.

Dram
Als Dram wird ein schottisches Trinkmaß bezeichnet. Dieses ist jedoch nicht an eine bestimmte Mengeneinheit gebunden, sondern bezeichnet lediglich einen „kleinen Schluck“, der mitunter auch recht groß ausfallen kann.

Drum Malting
Das Drum Malting steht für Trommelmälzen. Das Drum Malting, bei dem Keimen und Trockenen in einem Gerät miteinander verbunden werden, zählt heute zu den gebräuchlichsten Formen bei der Whiskey Herstellung in Irland. Je nach Trommelgröße können bis zu 50 Tonnen Getreide zum keimen in die Trommel gegeben werden. Die anschließend durch die Trommel strömende heiße Luft sorgt für die Trocknung.


Feb 2 2011

B – wie Barrel

Barrel – bezeichnet ein Fass zur Whiskeylagerung mit einem Fassungsvermögen von 179 bis 191 Litern.

Blend – hierbei handelt es sich um einen Verschnitt verschiedener Whiskeys. Als Grundlage dient ein Grain Whiskey, allerdings werden nicht selten bis zu 50 verschiedene Whiskey Sorten in einem Blend miteinander vermischt. Nach dem Verschnitt reift die Mischung noch einige Zeit im Fass, damit sich die unterschiedlichen Sorten miteinander verbinden können. Bekanntester Vertreter von Blend Whiskeys dürfte wohl Jonnie Walker sein.

Blendmaster – er ist der „Chef“ bei der Herstellung von Blend Whiskeys. Ihm obliegt es, aus den verschiedenen Whiskey Sorten einen gleichbleibenden und beständigen Blend herzustellen.

Bourbon – der Bourbon ist wohl der bekannteste amerikanische Whiskey. Um sich Bourbon nennen zu dürfen, ist ein Maisanteil von mindestens 51 Prozent und höchstens 79 Prozent nötig.

Butt – bezeichnet ein Fass zur Whiskeylagerung mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern.