So wird Single Malt gemacht – Step 5

Nachdem der Whiskey seinen Reifegrad im Fass erreicht hat, wird es Zeit für die Flaschenabfüllung. Heute werden die fassgereiften Whiskeys von den Brennereien meistens in großen Tanklastwagen zu den großen Abfüllern gefahren.

Nur drei Brennereien füllen ihren Whiskey selber in Flaschen ab, Glenfiddich, Springbank und Bruichladdich. Auf die Flasche kommen bei der Abfüllung diverse Angaben, die zahlreiche Informationen zum Whiskey preisgeben. In der Regel eröffnet das Etikett, von welcher Brennerei der Whiskey stammt, welche Fassart verwendet wurde, sowie Destillations- und Abfülldatum. Natürlich fehlt auch die Angabe zum Alkoholgehalt nicht, der sehr wohl ziemlich unterschiedlich ausfallen kann. Manche Whiskey Sorten werden auf einen Alkoholgehalt von 40, 43 oder 46 Prozent herabgesetzt, bei wiederum anderen wird der Alkoholgehalt belassen, wie er im Fass vorhanden war. Dann spricht man von der so genannten Fass-Stärke, dem Cask Strength. Ein Geschmackskriterium bildet darüber hinaus auch die Art der Abfüllung. Manche Abfüller schwören auf die Kühlfilterung, um sämtliche vorhandenen Schwebeteilchen restlos aus dem Whiskey heraus zu filtern, bei anderen Abfüllern wird lediglich einfach gefiltert, um Holzspäne zu entfernen. Je nach Abfüllung ergeben sich also ganz unterschiedliche Whiskey Charaktere.


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