Kleine Degustationsanleitung

Whisky ist ein sehr sinnliches Getränk, edel und mit viel Fachwissen und Mühe hergestellt. Entsprechend (be)sinnlich sollte auch seine Verkostung sein. Zeit spielt bei der Verkostung eine wichtige Rolle, denn auf die Schnelle geht nichts. Egal welcher Whisky auf der Verkostungsliste an erster Stelle steht – ein besonderes Zeremoniell sollte ihm vergönnt sein!

Das oberste Gebot ist das richtige Glas für den Whisky, denn ohne das wird er sein Aroma nicht richtig entfalten und sein wahres Gesicht bleibt dem Verkoster verschlossen. Whisky Gläser werden gerne in zylindrischer Form verkauft, für eine Verkostung sind sie allerdings weniger gut geeignet. Hier sollte auf ein bauchiges Glas mit engem Rand zurückgegriffen werden. Ein wenig Whisky ins Glas, einen Moment schwenkend auf Handtemperatur bringen und schon kann das Bukett zunächst mit der Nase aufgenommen werden – das so genannte Noising. Erst dann wird der erste Schluck die Geschmacksknospen im Mund verwöhnen und eine Fülle an Aromen preisgeben, die dem Verkoster einen überraschend langanhaltenden Nachgeschmack bescheren. Der Whisky kann dabei pur oder unter Zugabe von ein wenig weichem, stillen Wasser (kein Mineralwasser!) verköstigt werden.


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