Irish Whiskey nicht nur pur ein Genuss

Ob handwarm, auf Eis oder als Longdrink gemischt mit Cola, wie Whiskey am besten genossen wird, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Und da scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Eines ist auf jeden Fall sicher – er wärmt von Innen und brachte in Verbindung mit Kaffee einen ebenso wärmenden Klassiker hervor.

Alles begann im Jahr 1942 mit Joseph Sheridan. Als Küchenchef eines Flughafenrestaurants im Westen Irlands hatte er es tagtäglich mich durchgefrorenen Fluggästen zu tun. Denen servierte er zum „entfrosten“ kurzerhand dampfenden Kaffee mit einem Schuss Irish Whiskey. Dem etwas anderen, aber durchaus leckeren Geschmack auf die Schliche gekommen, wurde er gefragt, ob es sich um brasilianischen Kaffee handelt. Sheridan konterte galant mit: „Nein, Irish Coffee!“, und schon hatte das Kind einen Namen. Seinen Durchbruch feierte das neue Kultgetränk allerdings erst gute 10 Jahre später, als das Buena Vista Café in San Francisco die Idee Küchenchefs kopierte.

Heute wird Irish Coffee stilecht in einem dickwandigen Glas in Tulpenform serviert. Zu 4 cl original Irish Whiskey wird ein Löffel, vornehmlich brauner Zucker gegeben und das ganze mit heißem Kaffee aufgefüllt. Die Krönung bildet eine Haube aus frisch geschlagener Sahne.


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