Gesunder Whiskey

Dem König unter den Destillaten wird vielfach eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen. Nicht umsonst wird der Whiskey auch als Lebenswasser bezeichnet. Wie jede Medaille hat aber auch der Gesundheitseffekt so seine Kehrseiten und nicht jeder gibt so offen zu, Whiskey zum „fit-bleiben“ zu nutzen, wie Popsängerin Lady Gaga.

In Sachen Gesundheit wartet der Whiskey vor allem durch Alkohol auf. Im Laufe der Evolution hat sich der Mensch an den Konsum von Alkohol „gewöhnt“, die Leber produziert fleißig Enzyme, um Alkohol zu verwertbarer „Nahrung“ abzubauen. In der Fachwelt wird gerne von einer täglichen Alkoholdosis von 70 ml für Männer, etwa 35 ml für Frauen ausgegangen, was etwa 175 ml gutem, 40-prozentigem Whiskey für den Mann entspricht. Diese Mengen täglich zu sich genommen, bewegen sich aber sicherlich bereits im Suchtbereich. Doch welcher Whiskey Liebhaber trinkt schon eine viertel Flasche Whiskey am Abend? Whiskey ist ein Genussgetränk, das, in Maßen zu sich genommen, der Gesundheit zuträglich sein kann. Statistischen Untersuchungen zu Folge erkranken nämlich Alkoholtrinker weniger oft an Gefäß-Erkrankungen, als ihre abstinenten Testpartner. Dafür steigt mit zunehmendem Alkoholkonsum jedoch die Zahl der anderen Erkrankungen, das Optimum liegt also im „gesunden“ Mittelmaß. Ein bis zwei Dram (1 Dram/35 ml) Whiskey am Tag dürften dabei der schottischen Weisheit am nächsten kommen: „Mit der richtigen Dosis Whiskey pro Tag leben wir ewig!“ Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol und das Streben nach Genuss sollten also im Vordergrund stehen. Das Lieblingsgetränk Whiskey also nicht „maßlos“ vernichten, sonder genussvoll kosten.


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