Eine reine Preisfrage

Guter Whiskey muss nicht zwangsläufig teuer sein. Andersherum gilt, dass teurer Whiskey nicht unbedingt dem persönlichen Geschmacksempfinden zuträglich sein muss. Nach welchen Kriterien die Käufer sich für den Trinitas entschieden haben, bleibt fraglich!

Alt, exklusiv und teuer ist er – der Trinitas, einer der ältesten Whiskeysorten die man überhaupt kennt. Und fast unbezahlbar, aber eben nur fast. Von dem 64 Jahre alten Trinitas wurden in der Destillerie Dalmore in Schottland nur drei Flaschen hergestellt. Eine sensationelle Kreation, ein Unikat, das es so nie wieder geben wird. Nur der Besitzer einer solchen Flasche kommt in den Genuss, sofern er sich das teure Stück überhaupt zu Gemüte führen möchte. Würde man in einem Restaurant nur ein klitzekleines Gläschen dieses edlen Tropfen verköstigen, so könnte man ebenso gut einen gehobenen Mittelklassewagen dafür erstehen. Rund 20.000 englische Pfund würde ein solches Glas des edlen Whiskeys kosten. Zwei der drei Flaschen haben nun den Besitzer gewechselt. Es muss ein wahrer Whiskey-Kenner sein, der einen solchen Preis zahlt. Eine Flasche ging an einen Whiskey Liebhaber aus den USA, eine weitere Flasche ist jetzt im Besitz eines englischen Investors. Sie zahlten für jede Flasche stolze 100.000 englische Pfund, was etwa 113.000 Euro entspricht. Auch die dritte und letzte Flasche soll nun verkauft werden – auf der Londoner Whiskey Show. Welchen Preis der edle Tropfen wohl erzielt?


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