Die Ursprünge des Whiskey

Die Ursprünge des Whiskeys sind auf die Brenntätigkeiten der Mönche aus dem 5. Jarhundert zurückzuführen. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird der Whiskey jedoch erst im Jahr 1494. Zu diesem Zeitpunkt taucht erstmals in den damaligen Steuerunterlagen der Schotten der Einkauf von Malz auf.

Benediktiner-Mönch John Cor aus der Grafschaft Fife orderte acht Bollen Malz, ausreichend für fast 400 Flaschen Whiskey. Die Zahlung der Steuergelder bemächtigte ihn sodann, innerhalb einer gewissen Frist unter Anordnung des Königs den schmackhaften „Lebenssaft“ zu destillieren. Im Prinzip handelte es sich bei John Cor und seinem Koster Lindores um die erste Whiskey Destillerie der Geschichte. Hieraus entwickelten sich immer mehr dieser privaten Destillerien, sodass fast jeder schottische Klan im Laufe der Zeit seinen eigenen Whiskey produzierte.

Auch nach Amerika schwappt die Whiskey-Welle über. Mit der Besiedelung des amerikanischen Kontinents kam man auch hier auf den Geschmack des Lebenswassers und versuchte, Whiskey aus Getreide herzustellen. Gerste war für die amerikanischen Böden jedoch weniger gut geeignet, es wuchs schlecht und so mussten sich die amerikanischen Brennmeister eine Alternative überleger.

Roggen und Weizen wollten auf ihren Böden gut gedeihen und so unternahmen sie den Versuch, Whiskey daraus zu destillieren. Für die traditionelle Herstellung von echtem schottischen Whiskey fehlte jedoch noch eine weitere wichtige Zutat, der Torf. Ohne Torf, der in Amerika nicht aufzutreiben war, war nur wenig Geschmack am amerikanischen Whiskey und so musst auch hierfür eine Alternative gefunden werden. Sie brachten das typische Raucharoma nun durch das Auskohlen der Gärfässer ins Destillat. Erst Ende des 18. Jahrhunderts hatten sich reine Whiskeybrennerein durchgesetzt, die das Geheimnis eines schmackhaften Whiskeys für sich entdeckt hatten.


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