Feb 26 2011

D – wie Darren

Darren
Beim Darren wird die Enzymtätigkeit des keimenden Getreides durch Trocknen gestoppt. Beim traditionellen Darren wird das Getreide auf einem Rost über offenem Feuer getrocknet. Durch eine Zugabe von Torf zum Feuer wird dem Getreide in der zweiten Trocknungsstufe das Malzaroma verliehen.

Double Wood
Zur Reifung des Whiskeys werden zwei unterschiedliche Fässer verwendet. Dieses finishing gibt dem Whiskey einen besonders außergewöhnlichen Charakter, da er die Aromastoffe beider Fässer aufnimmt.

Draff
Bezeichnet die Rückstände, die nach dem Abzug der Würze im Maischebottig verbleiben. Früher wurde dieses Abfallprodukt entsorgt, heute wird es zur Herstellung von Tierfutter verwendet.

Dram
Als Dram wird ein schottisches Trinkmaß bezeichnet. Dieses ist jedoch nicht an eine bestimmte Mengeneinheit gebunden, sondern bezeichnet lediglich einen „kleinen Schluck“, der mitunter auch recht groß ausfallen kann.

Drum Malting
Das Drum Malting steht für Trommelmälzen. Das Drum Malting, bei dem Keimen und Trockenen in einem Gerät miteinander verbunden werden, zählt heute zu den gebräuchlichsten Formen bei der Whiskey Herstellung in Irland. Je nach Trommelgröße können bis zu 50 Tonnen Getreide zum keimen in die Trommel gegeben werden. Die anschließend durch die Trommel strömende heiße Luft sorgt für die Trocknung.


Feb 23 2011

Whiskey verdünnen

Manchmal kann es sinnvoll sein, seinen Whiskey zu „verwässern“, also mit Wasser zu verdünnen. Das kann etwa bei hochwertige Whiskeys der Fall sein, denn diese werden immer öfter in Fassstärke an die Kunden abgegeben. Der Alkoholgehalt liegt dann bei etwa 63,5 Volumenprozent Alkohol, was unseren Geschmacksknospen nicht besonders zuträglich ist und unser Geschmacksempfinden massiv beeinträchtig. Um den Gaumen langsam an die Stärke zu gewöhnen, macht eine Verdünnung also Sinn und hat nichts mit Eitelkeit zu tun. Continue reading


Feb 18 2011

A – wie Age

Age – bezeichnet das Alter des Whiskeys, also die Anzahl der Jahre, die er zur Reifung im Fass verbracht hat. Werden Whiskeys unterschiedlichen Alters miteinander vermischt, so ist das auf der Flasche angegebene Alter der jüngste Whiskey zu verwenden.

Angels Share – bezeichnet den Teil des Destillats, der sich im Laufe der Jahre der Lagerung aus dem Holzfass verflüchtigt. Durch die Poren im Holz entweichen so je Lagerungsjahr etwa 0,5 bis 1 Prozent!

Amylase – bezeichnet die Enzymgruppe, dei bei der Gerstenkeimung bei entsprechender Keimtemperatur abgesondert wird. Hierdurch wird die in der Gerste enthaltene Stärke so umgewandelt, dass später Malzzucker entstehen kann.

Aging – bezeichnet die Reifung des Whiskeys, bzw. seine Alterung. Durch die Reifung im Fass werden die verschiedenen Geschmacksstoffe aus dem Fassholz gelöst und vermischen sich mit dem Destillat. Hierdurch entstehen die differenzierten Aromen eines jeden Whiskeys.


Feb 17 2011

1:0 für Taiwan

Wer hätte das gedacht. Eigentlich genießt schottischer Whiskey einen vorzüglichen Ruf und gehört zu einer der beliebtesten Whiskey Sorten überhaupt. Gelten doch die Schotten seit Jahrhunderten als Vorreiter, wenn es um die Herstellung feinster Whiskeys geht. Sie zählen zu den absoluten Whiskey Kennern und Genießern. Continue reading


Feb 11 2011

Ist Whiskey gesund?

Kaum eine Spirituose ist so mit Tradition verknüpft wie der Whiskey. Aus Bars und Kneipen ist der Tropfen nicht mehr wegzudenken und ähnlich wie bei einem guten Wein wird auch bei der Whiskey-Auswahl nicht selten ganz schön tief in die Tasche gegriffen. Doch wie sieht es mit seinem Gesundheitswert aus? Continue reading


Feb 8 2011

Woran erkannt man einen guten Whiskey?

Ein echter Irish-Whiskey muss es sein, auch das amerikanische Pendant genießt einen überaus guten Ruf, wohingegen ein Whiskey aus Deutschland eher mit Negativmeinungen behaftet ist. Doch woran erkannt man ihn nun, den richtig guten Whiskey? Continue reading


Feb 4 2011

Die wichtigsten Whiskey Sorten im Portrait

Whiskey ist nicht gleich Whiskey und der Handel bietet eine ganze Fülle an unterschiedlichen Whiskey Sorten. Whiskey ist eine überaus populäre Spirituose, nicht umsonst gibt es weltweit mehr als 100 verschiedene Sorten, von diversen Kontinenten und unter den unterschiedlichsten Bedingungen hergestellt. Doch wie soll man bei diesem mächtigen Angebot den richtigen Whiskey finden, ohne sich in der Angebotsvielfalt zu verlaufen?

Geschmack und Qualität eines Whiskey sind nicht zuletzt von ihrer Produktion abhängig. Prinzipiell kann die Unterteilung der verschiedenen Whiskeys in zwei Kriterien erfolgen. Zum einen sind das die Blend Whiskeys und zum anderen die Single Malts.

Während es sich bei den Blends um einen Verschnitt, also einer Mischung aus verschiedenen Whiskey Brennereien handelt, so stammen Single Malt Whiskeys aus nur einer einzigen Brennerei. Allerdings können bei Single Malt Whikskey die verschiedenen Jahrgänge des Whiskeys einer Brennerei untereinander gemischt werden.

Des weiteren ist eine Differenzierung der Whiskey Sorten nach ihrer geografischen Herkunft möglich. Am populärsten und zudem am beliebtesten sind wohl die Whiskey Sorten aus Irland, Amerika und auch Kanada. Zahlreiche weitere Länder sind in der Whiskey Herstellung ebenfalls bemüht, so auch Deutschland oder Japan, allerdings genießen diese Whiskeys keinen so guten Ruf wie etwa der echte Irish Whiskey. Das liegt vor allem am unübertroffenen Aroma aufgrund der hervorragenden Voraussetzungen im Erzeugerland.


Feb 2 2011

B – wie Barrel

Barrel – bezeichnet ein Fass zur Whiskeylagerung mit einem Fassungsvermögen von 179 bis 191 Litern.

Blend – hierbei handelt es sich um einen Verschnitt verschiedener Whiskeys. Als Grundlage dient ein Grain Whiskey, allerdings werden nicht selten bis zu 50 verschiedene Whiskey Sorten in einem Blend miteinander vermischt. Nach dem Verschnitt reift die Mischung noch einige Zeit im Fass, damit sich die unterschiedlichen Sorten miteinander verbinden können. Bekanntester Vertreter von Blend Whiskeys dürfte wohl Jonnie Walker sein.

Blendmaster – er ist der „Chef“ bei der Herstellung von Blend Whiskeys. Ihm obliegt es, aus den verschiedenen Whiskey Sorten einen gleichbleibenden und beständigen Blend herzustellen.

Bourbon – der Bourbon ist wohl der bekannteste amerikanische Whiskey. Um sich Bourbon nennen zu dürfen, ist ein Maisanteil von mindestens 51 Prozent und höchstens 79 Prozent nötig.

Butt – bezeichnet ein Fass zur Whiskeylagerung mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern.