Das Who is Who der Whiskeys

Grain, Blend, Malt – was ist eigentlich was? Wie werden die einzelnen Whiskey Sorten hergestellt und wie unterscheiden sie sich?

Nicht umsonst werden bekannte Whiskey Namen wie Dimple, Jonnie Walker, Ballentines oder Chivas Regal sofort mit einem geschmackvollen Scotch Whiskey assoziiert. Bei ihnen handelt es sich meistens um Blended Whiskeys, also einem Verschnitt verschiedener Whiskeys. Die Blendeds machen zudem den größten Anteil des auf dem internationalen Whiskey Markt befindlichen Sorten aus. Wesentlich seltener anzutreffen sind dagegen die Malt Whiskeys, aus reinem Gerstenmalz gebrannt und mindestens drei Jahre im Fass gereift. Whiskey Liebhaber schätzen gerade letzteren , da er den unverkennbaren Fingerabdruck der Destillerie trägt und darüber hinaus auch von Fass zu Fass unterschiede in Aroma und Intensität aufweist – eben ein echtes Liebhaberstück! Grain Whiskeys hingegen finden unter den echten Whiskey Liebhabern eher wenig Beachtung. Für die Herstellung werden auch ungemälzte Getreidesorten verwendet, also auch Hafer, Roggen, Weizen oder Mais. Sie werden innerhalb eines kontinuierlichen Brennvorgangs hergestellt. Durch das fehlende Reinigen der Brennblase nach jedem Brennvorgang und der damit verbundenen Zeitersparnis wird auf diese Weise natürlich wesentlich mehr Destillat gewonnen. Nachteilig ist der fast chemisch reine Alkohol, der auf diese Weise gebrannt wird und als Ausgangsmaterial für die Fassreifung Verwendung findet. Häufig findet Grain Whiskey daher Verwendung für den Verschnitt und wird nicht als reiner Grain Whiskey verkauft.


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