Das sagt das Etikett über einen Whiskey aus

Einige Angaben über den Whiskey lassen sich dem Etikett entnehmen, doch lange nicht alle. Auch der Preis lässt kaum Rückschlüsse erkennen, ob das Aroma dem persönlichen Geschmack entspricht. Mit ein bisschen Wissen über Whiskey geben Etikett, Handelsname und Preis jedoch eine ganze Menge Aufschluss!

Die teuersten Whiskeys müssen nicht zwangsläufig auch die besten sein. Viele Faktoren spielen eine Rolle, wenn es darum geht, guten von schlechtem Whiskey zu unterscheiden. Zum Beispiel die Altersangabe auf dem Etikett. Eine mehrjährige Lagerzeit gilt häufig als Prädikat für einen guten Whiskey.

Aber auch das Herstellungsland gibt Aufschluss über den Inhalt. Sind hierzu auf dem Etikett der Flasche keine Angaben zu finden, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein „Gebräu“ aus diversen verschiedenen Quellen, nicht unbedingt ein Zeichen für einen guten Whiskey.

Wie es um die Qualität bestellt ist, zeigt sich ebenfalls auf dem Flaschenetikett. Durch Chilfiltratin wird die Qualität eines Whiskeys gemindert! Bei diesem Vorgang wurde dem Whiskey eine bestimmte Fettsäure entzogen, die ihn bei kühler Lagerung vor einer Trübung bewahrt. Allerdings bindet diese Fettsäure wichtige Aromastoffe, die letztendlich den Geschmack ausmachen. Besser auf chilfiltrierte Whiskeys verzichten!

Die Angaben über die verwendete Getreidesorte geben zwar kaum einen Aufschluss über die Güte des Whiskeys, lassen jedoch Rückschlüsse auf den Geschmack zu. So handelt es sich bei gemälzter Gerste um einen Malt Whiskey, bei ungemälzter um einen Grain und beim Bourbon besteht die Hälfte aus Mais! Für Irish Whiskeys wird neben Gerste auch Roggen oder Weizen verwendet. Das ist aber kein Zeichen für mindere Qualität, sondern eine reine Geschmackssache!


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